So wars – MITTen im SOMMER NACHTS ein Fest 2026
12:00 Uhr Die Mitglieder des Fördervereins trudeln im Freibad Zitzenbach ein – manche mit Kaffee, manche noch halb schlafend, aber alle mit dem festen Willen, das Sommerfest wieder zu einem kleinen Meisterwerk zu machen. Da wir das Ganze nicht zum ersten Mal veranstalten, läuft der Aufbau inzwischen wie geschmiert: Kühlwagen hinstellen, Rondell ausrichten, Bänke und Tische ausklappen, Sonnenschutz drüber – jeder weiß genau, was gemacht werden muss. Die Grills werden angeschlossen und getestet, wobei mindestens einer immer fragt: „Geht das Ding überhaupt an?“ – natürlich geht es an. Kaffee und Kuchen werden am Rondell platziert, der Spielewagen für die Kinder ausgeräumt, die Wasserrolle aufgepumpt und mit einem eleganten Platsch ins Wasser gelassen. Die Kasse steht wie immer am „Eingang“ des Festplatzes – unser inoffizieller Grenzposten. Keine zwei Stunden später ist alles fertig, und die ersten Gäste stehen schon da.
14:00 Uhr Offizieller Start! Wir sind gespannt, ob dieses Jahr alles glatt läuft oder ob uns wieder irgendeine Überraschung erwartet. Das Wetter hat jedenfalls gute Laune – Sonne satt, keine Wolke in Sicht. Zeit zum Grübeln bleibt aber nicht, denn die ersten Gäste stehen bereits hungrig am Rondell und an der Grillstation.
Ab jetzt heißt es: Gas geben, Bratwürste wenden, Getränke reichen und lächeln – damit niemand lange warten muss und das Fest richtig Fahrt aufnimmt.
Währenddessen auf dem Festplatz Die Eltern lehnen sich entspannt zurück – die Einen mit Kaffee und Kuchen, die Anderen mit Bier und Würstchen – und genießen die Atmosphäre, die irgendwo zwischen Freibadromantik und Dorfparty liegt. Die Kinder stürmen begeistert zu den Seifenblasen, die wie kleine fliegende Regenbogen durch die Luft tanzen. Bei Vier gewinnt wird mit einer Ernsthaftigkeit gespielt, als ginge es um die Weltmeisterschaft, und am Cornhole‑Board fliegen die Säckchen so zielstrebig, dass man meinen könnte, sie hätten einen eigenen Navigationschip. Und wie jedes Jahr hört man irgendwann jemanden rufen: „Wir bauen ein Floß!“ – und schon sammeln sich die Kinder, als hätten sie gerade eine geheime Mission erhalten. Mit einer Mischung aus Kreativität, Chaos und purem Optimismus entsteht wieder ein schwimmendes Kunstwerk, das zwar selten geradeaus fährt, aber dafür immer für Begeisterung sorgt.
Im Laufe des Tages Es werden immer mehr Gäste, und schon nach kurzer Zeit hat das Sommerfest die Atmosphäre eines großen Klassentreffens. Jeder trifft jemanden, den er kennt – und sei es nur vom letzten Sommerfest oder vom Bäcker. Überall hört man Sätze wie: „Du auch wieder hier!“ oder „Dich habe ich ja schon ewig nicht mehr gesehen!“ Genau dafür ist das Sommerfest schließlich da: einfach mal wieder Menschen treffen, die man lange nicht gesehen hat – und dabei feststellen, dass manche Gespräche genauso schnell wieder anlaufen wie die Grills. Den ganzen Tag über ist es ein fröhliches Kommen und Gehen. Manche Gäste schauen nur kurz vorbei, andere bleiben einfach den ganzen Tag und genießen die entspannte Stimmung.
22:00 Uhr Das Fest ist vorbei, die letzten Würstchen sind gegessen, die letzten Kinder aus der Wasserrolle gefischt – Zeit fürs große Finale: den Abbau. Alle packen wieder mit an, als wären wir ein professionelles Abrisskommando. Bänke und Tische verschwinden schneller, als man „Sommerfest“ sagen kann, der Sonnenschutz wird zusammengelegt, als hätten wir Origami studiert, und die Grills werden abgekühlt.
Gegen 22:45 Uhr sind wir fertig – und zwar im doppelten Sinne. Körperlich leicht angeschlagen, aber zutiefst zufrieden. Wir schauen uns an und sind uns einig: Das war ein richtig toller Tag. Viele Gäste, glückliche Kinder, zufriedene Vereinsmitglieder – und als Bonus ein wunderschöner Mond, der über dem Freibad hing, als wollte er sagen: „Gut gemacht, Leute.“
Ein perfekter Abschluss für ein Fest, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Vorsatnd bedannkt sich bei allen hellfenden Händen, ohne Euch wäre es nicht so schön geworden, DANKE
